Schnarchen – Wie Abnehmen Schnarchen verhindern kann

Das lästige Thema Schnarchen trifft leider ein Großteil der Bevölkerung. Im Grunde ist Schnarchen bis zu einem Gewissen Grad harmlos und nur ein störendes Geräusch. Vor allem für den bzw. die PartnerIn. Zu einem hohen Anteil ist Übergewicht der Grund für die nächtlichen Attacken auf das Trommelfell. Woher die Schnarchgeräusche kommen aber warum gerade Abnehmen Schnarchen verhindern kann lesen Sie hier.

Schnarchen – Wie Sie nervige Schlafgeräusche loswerden

Man bemerkt es oft gar nicht, solange man allein schläft. Spätestens jedoch, wenn sich der Partner oder die Partnerin beschwert, wird Schnarchen zum Problem. Die lästigen Schnarchgeräusche können vom Schlafen abhalten und sogar gefährlich werden. Doch woran liegt es eigentlich, dass manche Menschen Geräusche von sich geben, während sie schlafen, und andere nicht? Und gibt es Möglichkeiten, schnarchen zu verhindern? Hier lesen Sie die wichtigen Informationen und Tipps rund um das Thema und erfahren, warum Abnehmen häufig ein wirksames Mittel gegen die Beschwerden darstellt.

Was versteht man unter Schnarchen?

Unter Schnarchen versteht man knatternde Geräusche, die in den oberen Atemwegen während des Schlafens entstehen. Der medizinische Fachausdruck lautet Rhonchopathie. Die Schnarchgeräusche können temporär, beispielsweise während einer Erkältung auftreten, sie können aber auch chronisch verlaufen und damit die Betroffenen und deren Angehörige auf eine Belastungsprobe stellen.

Warum schnarchen manche Menschen?

Störende Schlafgeräusche können vielfältige Ursachen haben. Wenn Sie nicht bereits eine Vermutung haben, um welche genau es sich bei Ihnen handelt, sollten Sie Ihren Hausarzt oder einen HNO-Spezialisten um Rat fragen. Eine der häufigsten Ursachen ist Übergewicht. Die Atemwege werden durch das „überflüssige“ Fett beeinträchtigt, Schlafpositionen sind „unnatürlicher“ als gewöhnlich. Weiterhin kommt der Konsum von Alkohol und Nikotin infrage. Ersterer beeinträchtigt die optimale Funktionsweise der Muskulatur, während zweiteres die Schleimhäute reizt und daher zu Beeinträchtigungen führen kann. Auch Schlaftabletten können ein Problem darstellen.
Erkältungen und Allergien wie Heuschnupfen können temporär vorübergehend für Schnarchgeräusche verantwortlich sein – meist löst sich diese Problematik aber von selbst wieder, wenn die Beschwerden abgeklungen sind.
Manchmal sind auch körperliche Veränderungen die Ursache für Schlafgeräusche. Dazu zählt eine verkrümmte Nasenscheidewand, ein zu langes Zäpfchen im Rachen, Polypen in der Nase oder vergrößerte Mandeln. Aber auch eine überdurchschnittlich große Zunge kann Geräusche in der Nacht erzeugen.
Sie sehen: Die möglichen Ursachen sind vielfältig. Um dem Problem begegnen zu können, gilt es, die jeweils zutreffende Ursache zu diagnostizieren und zu behandeln.

Wenn das Schnarchen zur Belastung wird

Manchmal fällt es über viele Jahre gar nicht auf, dass eine Person schnarcht. Sobald dann das Bett mit einem Partner oder einer Partnerin geteilt wird, kann die nächtliche Lärmbelästigung jedoch zum Problem werden. Sie kann empfindlich das Wohlbefinden und die nächtliche Ruhe der anderen Person beeinträchtigen und daher zur Belastung für die Beziehung werden.
Aber auch für die schnarchende Person selbst kann es belastend sein. Viele Personen möchten nur ungern auswärts schlafen, schämen sich für ihre Schlafgeräusche oder leiden sogar unter Schlafstörungen, schlafen also nicht durch oder fühlen sich dauerhaft müde und erschöpft. Dann ist es an der Zeit, etwas gegen die Schlafgeräusche zu unternehmen.

Was hilft gegen Schlafgeräusche?

Manchmal muss es nicht direkt der Gang zum HNO-Arzt sein. Wenn Schlafgeräusche erst neuerdings auftreten, können Sie versuchen, diese durch leichte Umstellungen von Gewohnheiten im Alltag oder bei der Schlafroutine zu verbessern.

Schlafmittel weglassen

Manche Menschen benötigen Schlafmittel, um in einen erholsamen Schlaf zu finden. Weil diese aber den ganzen Körper entspannen, können diese ursächlich für Schnarchgeräusche in der Nacht sein. Wenn Sie diese belasten, sollten sie Schlafmittel weglassen und stattdessen an einer gesunden Schlafroutine arbeiten. Vielleicht behebt bereits dieser Tipp Ihre Probleme.

Kein Alkohol vor der Schlafenszeit

Alkohol beeinträchtigt merklich den nächtlichen Schlaf. Vor allem sorgt er dafür, dass Muskeln erschlaffen oder weniger angespannt sind. Gerade, wenn Sie schnarchen verhindern möchten, ist es ratsam, mindestens drei Stunden vor dem Einschlafen keinen Alkohol mehr zu konsumieren. Der Rachenmuskel behält so seine Spannung und häufig stellen sich so temporär auftretende Schlafgeräusche sofort ein.

Achten Sie auf Ihre Schlafzeiten

Eine gesunde Schlafroutine sorgt für einen entspannten Schlaf und einen entspannten Körper. Unter Stress und Unregelmäßigkeit leiden Sie nicht nur in Form von Erschöpfungserscheinungen, unruhiger Schlaf kann auch zu nächtlichen Atemgeräuschen führen. Am besten finden Sie eine Routine, die sich gut in jeden Tag integrieren lässt. Weichen Sie bestenfalls auch am Wochenende nicht von Ihren gewohnten Schlafzeiten ab. Verzichten Sie vor dem Schlafengehen auf Fernseher, Laptop oder Smartphone, trinken Sie eine Tasse Tee und lesen Sie noch etwas. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf – Erwachsene sollten bestenfalls zwischen sieben und neun Stunden täglich schlafen.

Kontrollieren Sie Ihre Schlafpositionen

Auf dem Rücken liegend ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass Sie schnarchende Geräusche in der Nacht machen werden. Versuchen Sie also, auf der Seite oder leicht auf dem Bauch liegend zu schlafen. Spezielle Seitenschläferkissen machen eine solche Position leichter und helfen, diese auch während der Nacht einzuhalten.

Tipps bei Erkältungen und verstopften Atemwegen

Wenn Sie gerade unter einem grippalen Effekt leiden, von der Pollenallergie geplagt werden oder Ihre Atemwege aus anderen Gründen verstopft sind, hilft es, diese vor dem Schlafengehen etwas frei zu machen. Hilfreiche Mittel sind etwa salzhaltige Nasenspülungen oder Nasensprays mit Meerwasser. Andere Nasensprays sollten sehr vorsichtig eingesetzt werden, da hier die Gefahr einer Abhängigkeit bestehen kann. Eine gute Belüftung im Zimmer kann ebenfalls helfen. Hier unterstützt ein Raumlüftgerät oder Sie schlafen wenn möglich mit offenem Fenster.

Wichtiger Tipp: Abnehmen, um Schnarchgeräusche zu minimieren – So funktioniert es

Eine der häufigsten Ursachen für nächtliche Geräusche beim Atmen ist tatsächlich Übergewicht. Daher ist die Gewichtsreduktion der beste Rat, wenn vermutet wird, dass das Gewicht ein entscheidender Faktor ist. Mehr Bewegung, gesunde, regelmäßige und abwechslungsreiche Kost und vor allem feste Routinen im Alltag können helfen, effizient Gewicht zu reduzieren. Der Hausarzt aber auch spezielle Fachärzte können Tipps geben, wie Sie am besten Ihr Gewicht in den Griff bekommen. Damit tun Sie nicht nur etwas gegen die nächtlichen Schlafgeräusche, sondern verbessern auch Ihren allgemeinen Gesundheitszustand. Das Risiko von Herz- Kreislauferkrankungen und Diabetes wird deutlich gesenkt und Gelenkprobleme bessern sich merklich. Abnehmen ist also nicht nur ein beliebiger Tipp, sondern wirkt sich wirklich förderlich auf Ihren gesamten Gesundheitszustand aus.

Wann wird Schnarchen gefährlich?

In der Regel sind Schnarchgeräusche nicht gefährlich. Sie können lediglich zur Belastung für den Partner oder die Partnerin werden, wenn sie auf Dauer auftreten.
Im Falle einer sogenannten Schlafapnoe allerdings kann das Schnarchen ein Hinweis auf eine ernsthafte und ernstzunehmende Erkrankung sein. Dabei kommt es immer wieder zu Atemaussetzern während der nächtlichen Schlafphase. Hervorgerufen werden diese vorwiegend durch Verengungen der Atemwege im Nasen- und Rachenraum. Sie können schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen mit sich bringen, weshalb Sie unbedingt einen Arzt konsultieren sollten, wenn Sie Symptome einer Schlafapnoe bei sich vermuten. Hinweise können Erschöpfungserscheinungen während des Tages und Sekundenschlaf sowie permanente Müdigkeit sein. Darüber hinaus sind Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen deutliche Warnsignale. Wenn Sie nachts mit Herzrasen oder häufigem Harndrang aufwachen, unter Luftnot oder Schweißausbrüchen leiden oder generell häufiger aufwachen, sollten Sie ebenfalls aufmerksam werden.

Schlafapnoe muss in den meisten Fällen medizinisch behandelt werden und eine umfassende Diagnostik und Ursachenklärung sollte stattfinden.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Nicht immer muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, wenn Sie feststellen, dass Sie nachts Schnarchgeräusche produzieren. Sollten Sie aber Symptome einer Schlafapnoe bei sich feststellen, ist es dringend ratsam, medizinischen Rat einzuholen. Der Ansprechpartner Ihrer Wahl sollte in diesem Fall der Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) sein, da dieser sich mit Erkrankungen oder Veränderungen der Atemwege bestens auskennt.

Außerdem ist es ratsam, sich in medizinische Behandlung zu begeben, wenn das Schnarchen Ihren Nachtschlaf beeinträchtigt oder andere Personen – etwa Ihr Partner oder Ihre Partnerin – unter dem nächtlichen Lärm leiden. Das kann nämlich eine Beziehung auf eine starke Belastungsprobe stellen. In vielen Fällen können Schnarchprobleme durch einfache Umstellungen behoben werden und erfordern keine größeren medizinischen Eingriffe.

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