39 Prozent der übergewichtigen Frauen würden sich mit einem Magenballon behandeln lassen

Abnehm-Studie belegt Relevanz der Methode für Frauen mit langem Diät-„Leidensweg“

Schwimmen, Glyx-Diät, Tabletten oder lieber den Magenballon? Das Marktforschungsinstitut Millward Brown Healthcare führte im Auftrag der Mang Medical One Klinikgruppe eine Studie mit 200 deutschen übergewichtigen* Frauen zum Thema Abnehmen durch. Themenbereiche der computergestützten Befragung waren Motivationen, Bekanntheitsgrade einzelner Verfahren sowie Bedenken. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Behandlung mit dem Magenballon gerade für die übergewichtigen Frauen eine Alternative darstellt, die schon viele Abnehmversuche hinter sich haben, aber keine Operation möchten.


Zwei Drittel der befragten Frauen im Alter von 18 bis 50 Jahren antworteten auf die Frage, welche Einstellung sie zu ihrem Gewicht haben, dass sie gegenwärtig versuchen abzunehmen. Als die drei wichtigsten Motivationen für den angestrebten Gewichtsverlust wurden dabei die Aussagen „sich besser fühlen“, „schlanker aussehen“ und „gesünder sein“ genannt.Bei den befragten Frauen mit einem BMI zwischen 36 und 40 (z.B. 100 Kilo bei einer Größe
von 1,65 m) spielt die Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität eine noch wichtigere Rolle.

In Bezug auf die ihnen bekannten nicht-chirurgischen Verfahren zum Abnehmen führten siespontan am häufigsten sportliche Aktivitäten, ernährungsspezifische Diäten, Medikamente und Gewichtsreduktionsprogramme wie Weight Watchers und Slim Fast an. Im nächsten Schritt der Befragung wurden medizinische Informationen zum Ablauf und den Erfolgschancen der Magenballon-Behandlung vorgelegt: 39 Prozent der Studienteilnehmerinnen gaben daraufhin an, die Methode in Erwägung zu ziehen. „Ich denke, dass es besser funktionieren würde“, „Ich habe alles Andere ausprobiert“ und „Ich habe herausgefunden, dass es keine chirurgische Methode ist“ wurden dabei als Hauptmotivationen angegeben.

„Die Angaben zeigen, dass der Magenballon gerade für die Übergewichtigen eine Alternative darstellt, die bereits mehrfach und erfolglos andere Methoden probiert haben“, erklärt Philipp Morsbach, Vorstand der Mang Medical One, die Untersuchungsergebnisse. „Darüber hinaus ist der Fakt, dass es sich um eine nicht-chirurgische und damit risikoarme Behandlung handelt, für viele Interessentinnnen von großer Bedeutung.“

* Body Mass Index (BMI) zwischen 27 und 40.
Der Magenballon
Das Einsetzen eines Magenballons ist eine therapeutische Maßnahme und im Gegensatz zum Anbringen eines Magenbandes kein chirurgischer Eingriff, der mit dauerhaften Einschränkungen verbunden ist. Der Magenballon besteht aus Silikon und wird mittels einer Magensonde in den Magen eingeführt. Nach der richtigen Platzierung wird er mit einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt und schwimmt frei im Magen. Durch eine spezielle Oberflächenstruktur ist der Ballon resistent gegen Magensäure und wird von den meisten Patienten gut vertragen. Das anfängliche Druckgefühl verschwindet einige Tage nach dem Eingriff und nach circa zwei Wochen hat sich der Magen an den Ballon gewöhnt. Das Magenvolumen ist durch den eingesetzten Ballon deutlich verkleinert, so dass bereits nach kleinen Portionen das Sättigungsgefühl einsetzt. Nach sechs Monaten wird er mit Hilfe einer feinen Kanüle entleert und wieder herausgezogen. In der halbjährigen Behandlungsphase ist eine Gewichtsreduktion von bis zu 20 Kilogramm möglich. Kosten: ab 2.790 Euro.

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